Celtic Precious 

Handgearbeiteter Silberschmuck mit keltischen Motiven...

 

 

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Zu einer Zeit, als es noch nicht auf jedem Flohmarkt "keltischen" Schmuck zu einem Spottpreis zu kaufen gab, als man noch nach Cornwall, Irland oder Schottland fahren musste um fündig zu werden, da blieb einem tatsächlich nichts anderes übrig, als sich selbst zu helfen. Und da Schmuck zu machen gar nicht so schwierig ist, wie man meinen könnte, und man ja auch im Laufe der Jahre einige Übung entwickelt...

Nur irgendwann wird es zur Sucht, man kann nicht mehr aufhören...

Seit etwa 10 Jahren ist Silberschmieden mein Hobby, und was Anfangs nur dazu dienen sollte, mir selber den Schmuck zu ver- schaffen, von dem ich träumte, wurde auch für einen Haufen von Freunden und Bekannten zu einer nie versiegenden Quelle von Geburtstags- Weihnachts- und anderen Geschenken. Und wenn sich zu Hause doch zu große Haufen stapeln, dann muss eben ein Wochenende für den Verkauf auf einem Kunsthandwerkermarkt geopfert werden. Dann ist wieder Platz für neue Stücke...


Motive

Die meisten Leute erkennen typische Motive wie Spiralen oder Knotenmuster sofort als "keltisch", allerdings meist ohne zu wissen warum. Intuitiv, hat man halt schon mal gesehen. So ging es mir auch. Aber mit steigendem Interesse und dauernd auf der Suche nach Motiven stößt man immer wieder auf die Aussage, dass es ja die Kelten als ein Volk gar nicht gegeben habe, dass man von "keltischer Kunst" gar nicht reden könne und jeder, der das trotzdem tut, ziemlich oberflächlich sei. Da fragt man sich dann natürlich, warum es dennoch so viele, besonders englischsprachige, Bücher über Kelten und keltische Kunst gibt. Und nicht nur von Träumern, sondern durchaus von anerkannten Archäologen und Kunsthistorikern verfasst. Und man stellt fest: es gibt eben doch gewisse Gemeinsamkeiten. Es gibt einen Stil, der die ältesten Fundstücke der La Téne-Zeit mit dem Book of Kells und den Entwürfen von George Bain verbindet. Und diesen Stil mag ich...

 

Einige meiner Stücke sind einfach Kopien von Fundstücken, aber meistens setzen mir die technischen Möglichkeiten doch enge Grenzen, ich kann nicht so, wie ich gern würde... Dann muss ich abändern, und versuchen, ein Stück oder ein Motiv, dass mir gefällt, irgendwie so abzuändern, dass ich es mit meinen einfachen Techniken umsetzen kann. Manchmal kommen dabei völlig neue Sachen zustande. Eigentlich sogar meistens...

 

Man kann also sagen, dass mein Schmuck viele keltische Motive enthält, aber eine ganze Menge "künstlerische Freiheit"  ist auch dabei. Und natürlich spielt auch die Fantasy-Welle eine Rolle, man stößt ja dauernd auf neue Motive, und im Kino ärgert man sich, dass es zwischendurch keine Standbilder gibt, damit man das Motiv, das einem gerade so gut gefiel, in Ruhe abzeichnen kann. Das kann selbst einen eingefleischten Herr der Ringe-Fan wie mich aus dem Konzept bringen... Und dann kommen da Freunde an und bitten um einen passenden Anhänger für ihr Live-Rollenspiel-Kostüm, "für einen weißen Magier, und ein Mondstein muss rein, und ein Spiralmuster, und kannst du dir was nettes für den Rand ausdenken?" 

 

 

Also, lange Rede, kurzer Sinn, nicht erwarten, das die Schmuckstücke auf diesen Seiten historisch korrekt seien! Sie sind einfach nur das, was mir gefällt, und manchmal auch das, was mir nicht gefällt, aber nun mal so geworden ist, und vielleicht gefällt es ja jemand anderem...